Wiler Nachrichten vom 4. April 2013:

"Westwerk" in Wil West

Aus Anlass des 30-Jahr-Jubiläums des Quartiervereins Wil West zeigt der Kulturpavillon der Psychiatrischen Klinik Wil Werke von vier Wiler Kunstschaffenden.

Die öffentliche Vernissage findet heute Donnerstag, 4. April, 18 bis 19.30 Uhr, um 18.15 Uhr statt. Auch die musikalische Umrahmung ist fest in Wiler «Händen»: Es spielen die Kinder des Alleeschulhauses mit Julia Khel. Die Ausstellung dauert bis am 5. Mai. Sie ist jeweils Freitag, 17 bis 19 Uhr sowie Samstag/Sonntag, 14 bis 17 Uhr offen.

Formen und Farben

Was verbindet vier so unterschiedliche Kunstschaffende wie Erna Hürzeler, Sabine Hürzeler, Tilly Scheller und Suzanne Waldvogel miteinander? Ist es die Kunst, die Freundschaft, die Tatsache, dass sie Frauen sind oder ganz einfach die Quartierzugehörigkeit? Letzteres bzw. das 30-Jahr-Jubiläum des Quartiervereins Wil West war es, was Tilly Scheller bewog, ihre Kolleginnen zu einer gemeinsamen Ausstellung zu motivieren. Logisch, dass die erste Ausstellung in dieser Vierer-Konstellation denn auch im Quartier stattfinden sollte: im Kulturpavillon der Psychiatrischen Klinik Wil. So ist eine vielschichtig-vielfältige Ausstellung zusammengekommen: Suzanne Waldvogels lebensnahe in Öl auf Leinwand festgehaltenen Porträts, Sabine Hürzelers auf den Punkt gebrachten Fotogramme, Erna Hürzelers kugelförmige und teppichartige, in der Luft schwebende Gebilde und Tilly Schellers «vergängliche, essbare Kompositionen».

Bilder der Vernissage

  • A - Erna Huerzelers Gebilde aus Lochstreifen
  • B - Besucherinnen
  • C - Susanne Hartmann und Tilly Scheller
  • D - Hans Peter Hug - Geschaeftsleitung Klinik
  • D1 - Alle_Kinder
  • E - PRISMA-Chor mit Julia Gulikhel
  • F - PRISMA-Chor mit Julia Gulikhel
  • G - Erna und Sabine Huerzeler
  • H - Suzanne Waldvogel
  • I - Besucherinnen
  • J - Fotos von Tilly Scheller
  • K - Gemaelde von Suzanne Waldvogel
  • L - Erna Huerzelers Gebilde aus Lochstreifen
  • M - Besucherinnen
Für die Vernissage änderte Julia Khel das Wiler Lied. Dies die neue Version:

Mis Städtli und mis Weschtquartier (Wiler Lied)

'S git schöni Länder, grossi Städt und Dörfer chli gar vil;
Doch 's liebschti Städtli uf de Welt, das isch mis Städtli Wil.

Mer kennts vo wiitem a sim Gwand, mis Städtli Wil im Fürschteland

De Niklausturm, 's Baronehuus, de Hof so trutzig breit;
De goldig Bode, d'Hüserfront, das isch dis gwohnti Chleid.

Als Äbtestadt bisch du bekannt wit ome im Sangallerland.

Pestalozzi-, Gallus-, Bedastross, geometrisch fascht perfekt:
Äso chunts Weschtquartier dehär, do wird doch d' Neugier gweckt.

Fröhlich und bunt sind d' Mensche do, Natione sinds gar vill.
Sie alli singed mitenand: Jo 's Weschtquartier isch 's bescht in Wil.

Und zvorderscht vo dem Weschtquartier, do stoht es stattlichs Huus.
Es stoht scho meh als hundert Jahr. Vil Chind gönd ii und uus.

'S Alleeschulhuus, das gfallt üs so: Im Prisma, do wirsch gschid und froh!

Zeitungsbericht von Silvan Meile, Wiler Zeitung vom 6. April 2013

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