Das Projekt "BGK Strassenräume Westquartier" (BGK = Betriebs- und Gestaltungskonzept)

 

Klicken Sie diesen Satz an, um auf die Webseite der Stadt Wil / Westquartier zu kommen! Dort finden Sie alle Pläne und Unterlagen, die die Grundlage für den Workshop vom 25. Oktober 2016 bildeten.

Ablauf des Projektes

Auftragsvergabe: Der Stadtrat hat an seiner Sitzung vom 18. Mai 2016 über das 'Betriebs- und Gestaltungskonzept Westquartier' entschieden. Vier Planungsbüros wurden zu einer Offertstellung eingeladen. Der Stadtrat hat den Auftrag für die Erarbeitung eines Betriebs- und Gestaltungskonzepts "Strassenräume Westquartier" und die partizipative Begleitung des Prozesses für 44 000 Franken an das Büro Basler & Hofmann aus Zürich vergeben.

Phase 1: Grundlagenstudium, Analyse: Am 22. Juni fand die erste Sitzung aller Beteiligten statt. Der QVWW war mit Marcel Wenger und Guido Bünzli vertreten. Ausserdem war das Alleeschulhaus mit dem Präsidenten des Elternforums, Jann Döbelin, vertreten. Haupttraktandum bildete die Schwachpunktanalyse des Quartiers (Schleichverkehr, Schulwegsicherung, Aufenthaltsqualität, sichere Fuss- und Velowege)

Phase 2: Ausarbeitung Konzept: Schlusspunkt dieser Phase bildete die zweite Sitzung der Steuerungsgruppe. Den drei Quartiervertretern wurden vom Vertreter des Büros Basler & Hofmann die drei Varianten des BGK Strassenräume Westquartier vorgestellt. Auch wurde der Ablauf des Workshops vom Dienstag, 25. Oktober, im Stadtsaal erörtert.

Phase 3: öffentliches Forum: Am Workshop vom 25. Oktober im Stadtsaal wurden die drei Varianten vorgestellt. An zehn Gruppentischen wurden unter der Leitung von Mitgliedern der Quartiersentwicklungs-
gruppe des QVWW die Massnahmen bei den einzelnen Varianten diskutiert. Anschliessend konnte die eigene Meinung mit Klebepunkten zu den einzelnen Massnahmen gezeigt werden. Die Aussagen zu allen Varianten (Status Quo Plus, Gallus und Pestalozzi) waren eindeutig. Der Grossteil der Anwesenden wünscht Veränderungen im Quartier: Verhinderung des Durchgangverkehrs durch die Schaffung eines Einbahnsystems, mehr Sicherheit auf den Strassen und Begegnungszonen mit mehr Grün.
Die Materie mit den vielen Massnahmen ist sehr komplex. Doch es gelang den Organisatoren eine sehr gute Struktur in die Präsentation hineinzubringen, sodass die Arbeit an den Gruppentischen speditiv verlief. Ein Plus war auch, dass die Gastgeber an den Tischen, Mitglieder des Quartiervereins, sich gut mit den drei Varianten auskannten.
Bei der Schlussabstimmung schwang die dritte Variante, Pestalozzi, obenaus. Es kann davon ausgegangen werden, dass diese Variante bis in den Februar hinein weiter ausgearbeitet wird. Parallel dazu werden die Kosten ermittelt.

Ein grosser Dank geht an die Behörden des Departementes Bau und Verkehr unter der Leitung von Stadtrat Marcus Zunzer. Ein spezieller Dank geht auch an die beiden federführenden Personen bei der Ausarbeitung der Varianten, Frau Bettina Anderau-Latzer, Strassenplanerin, und Herrn Manuel Oertle, Projektleiter bei Basler & Hofmann.

Phase 4: Ausarbeitung Bestvariante: An der sehr gut verlaufenen Mitwirkungsveranstaltung am 25. Oktober 2016 hat sich die anwesende Quartierbevölkerung sehr deutlich für die Variante Pestalozzi entschieden. Die Bestvariante wird nun durch das Verkehrs- und Landschaftsarchitekturbüro (Basler & Hofmann; Hager AG) ausgearbeitet. Folgende Arbeiten stehen an:

- Ausarbeitung Betriebs- und Gestaltungskonzept, basierend auf der Variante Pestalozzi
- Einbezug der Gewerbetreibenden im Quartier (nur geringe Beteiligung am Workshop vom 25. Oktober 2016)
- Direktgespräche mit Mitgliedern der Arbeitsgruppe (z. B. Kantonspolizei)

An der 3. Sitzung der Steuerungsgruppe am 24. Februar wurde die Machbarkeit des Strassenregimes unter die Lupe genommen. Laut Aussage der Polizei scheinen gewisse Punkte nicht so einfach zu realisieren sein. Bis zur Informationsveranstaltung anfangs Juni sollen diese Punkte grössten Teils bereinigt worden sein.

Phase 5: Informationsanlass
Am 7. Juni 2017 fand im Stadtsaal ein Informationsanlass statt, der leider nur von wenigen besucht wurde. Inhalt der Veranstaltung war die Präsentation der überarbeiteten Variante Pestalozzi, die Etappierung sowie die Kosten des Projekts. Die grösste Änderung gegenüber der ersten Variante betrifft die Gallusstrasse zwischen der Schiller- und Othmarstrasse. In diesem Strassenabschnitt leben die meisten Kinder des Quartiers. Deshalb soll hier unbedingt eine Begegnungszone eingerichtet werden. Um den Vorschriften in Bezug auf den ruhenden Verkehr zu genügen, sollen die Hausbesitzer in die Planung miteinbezogen werden, obwohl das ursprüngliche Projekt dies nicht vorsah. Zwei Studenten der Fachhochschule Winterthur präsentierten dazu ihre Ideen, die beim grössten Teil des Publikums Anklang fanden.
Eine grobe Kostenschätzung ergibt einen Betrag von sieben Millionen Franken, wobei die Schätzung recht grob ist (+- 50%). 
Die Etappierung sieht vor, dass in das Budget des Jahres 2018 ein Betrag aufgenommen wird, um die beiden Strassenabschnitte der Beda- und Hadwigstrasse zwischen der Pestalozzi- und Gallusstrasse umzugestalten.
 

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